Werkzeuge | Möbel selber reparieren beim Heimwerken

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Mit der Zeit und dem Gebrauch kommt es bei Möbelstücken häufig zu kleinen Schäden. Dazu gehören unter anderem Macken durch Stöße, klemmende Schubladen, wackelnde Stühle und ausgerissene Löcher bei den Regalen. Wer an den Möbeln hängt und aus Kostengründen keine neuen Einrichtungsgegenstände kaufen möchte, kann die schadhaften Stellen selber reparieren. Einigermaßen geschickte Heimwerker brauchen für die Reparatur nur ein wenig Vorerfahrung und die richtigen Werkzeuge. Auf diese Weise lassen sich sogar originale Werkstücke erneut optisch ansprechend machen. Manchmal handelt es sich nur um eine kleine Reparaturmaßnahme, welche sich schnell durchführen. Im Extremfall ist eine umfangreiche Restauration des Möbelstückes erforderlich. Für das passende Werkzeug sorgt der Ausstatter engelbert strauss mit seinem breitgefächerten Angebot. Besonders praktisch sind komplett gefüllte Werkzeugkoffer und Boxen, in denen alle Werkzeuge enthalten sind, die für die Möbelreparatur benötigt werden. So erstrahlen alte und kaputte Möbel wieder in neuem Glanz und lassen sich noch viele Jahre weiter ohne Probleme benutzen.

Grundausstattung im Werkzeugkoffer

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Foto von Tekton

Um gut vorbereitet arbeiten zu können, sind für das Heimwerken bestimmte Werkzeuge erforderlich. Zu einer generellen Ausstattung gehören vor allem verschieden große Schraubenzieher, sowohl mit einfachem Schlitz als auch mit Kreuzschlitz. Damit lassen sich lose Schrauben an Möbeln wieder festdrehen und wackelige Stellen stabilisieren. Sehr hilfreich sind auch Bandmaß, Cuttermesser, Hammer, Handsäge, Kneifzange, Schleifpapiere, Seitenschneider, Stemmeisen, Wasserwaage und Zollstock. Für intensivere Reparaturmaßnahmen ist ein Schraubenschlüsselsatz extrem nützlich, in gängigen Größenordnungen sowie als Maul- und Ringschlüssel.

Für die Sicherheit bei der Anwendung hat sich eine Schutzbrille bewährt. Da Möbelstücke oft versteckte Ecken haben, erleuchtet eine LED-Stabtaschenlampe dunkle Bereiche. Zweckmäßig ist auch eine leistungsstarke Akku-Bohrmaschine, um sich das Arbeiten zu vereinfachen. Mit diesen Werkzeugen lassen sich die beschädigten Möbel nicht nur reparieren, sondern bei Wunsch auch optisch aufwerten und mit etwas Kreativität anders gestalten.

Wie können Oberflächen von Möbelstücken aus Holz repariert werden ?

Schnell fällt ein schwerer Gegenstand auf die Kommode oder ein Glas Wein gießt sich auf dem Tisch aus. Da natürliche Holzoberflächen leider extrem anfällig für Flecken und Schrammen sind, zeigen sich die Schäden sofort und sehr deutlich. Vor allem bei unbehandelten Möbeln werten Beschädigungen den Gesamteindruck stark herab. Jedoch lassen sich kleine Schäden im Holz schnell ausbessern, dazu gehören Kratzer, Haarrisse, Scheuerstellen sowie zu glänzende oder matte Stellen. So lassen sich Kratzer, Löcher und Vertiefungen im unbehandelten Holz mit einer Holzpaste, Spachtel, Schleifpapier und einem feinen Pinsel oder Schwamm reparieren. Bei geölten oder lackierten Möbelstücken die bereits behandelte Oberfläche mit einem Wachskitt ausbessern. Scheuerstellen auf lackiertem Holz verschwinden mit einem Schleifkissen und farblich zum Holz passenden Retuschierstift. Weinflecken lassen sich mit Hilfe von Hartöl, Leinentuch, Schleifkissen und Schwamm umgehend wieder entfernen.

Möbel selber restaurieren oder dem Profi übergeben?

Wenn es sich um antike und wertvolle Möbelstücke handelt, sollte die Reparatur besser an einen Profi übergeben werden. Bei gewöhnlichen Möbeln, die für das Alltagsleben dienen, kann der geübte Heimwerker die Reparaturmaßnahmen auch in Eigenregie durchführen. Wenn das dafür benötigte Werkzeug zur Hand ist, können sogar gravierende Schäden selber behoben werden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Reparaturkosten einsparen, sondern die eigene Heimwerker-Praxis vertiefen.

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