Die wichtigsten fünf Qualitätsmerkmale eines guten Spannbettlakens

Spannbettlaken

Bei der Suche nach erholsamem Schlaf stehen Bett und Matratze meist im Zentrum der Aufmerksamkeit. Aber auch das Bettlaken sollte nicht vernachlässigt werden. Anders als Bett und Matratze kommt es schließlich in Kontakt mit der Haut. Es trägt es somit ebenfalls zur nächtlichen Erholung bei. Bei der Beschaffung eines – mittlerweile handelsüblichen – Spannbettlakens sollten die wichtigsten Indikatoren für hohe Qualität beachtet werden. 

Dichte

Als erstes Qualitätsmerkmal eins guten Spannbettlakens ist die Dichte des Gewebes zu nennen – die sogenannte Fadendichte.  Aus dem Englischen entsprungen, ist die übliche Maßeinheit dabei der sogenannte Thread Count (TC). Je höher dieser ist, desto mehr ist das Material aus zahlreichen feinen Fasern gefertigt. Dies wiederum bedeutet weicheres Gewebe, das sich sanfter an die Haut schmiegt.
Ab 200 TC kann man von einem qualitativ guten Spannbettlaken sprechen, ab 300 ist die Qualität exzellent.

Material

Bei der Beschaffung eines Spannbettlakens sollte auch auf das richtige Material geachtet werden. Frottee, Fiber und Mikrofaser – Leinen, Flanell oder Laken aus Satin oder Seide: Die genannten Materialien sind die wichtigsten Arten von qualitativ hochwertigem Gewebe und eignen sich hervorragend für ein Spannbettlaken. Für welches Material man sich dann entscheidet, hängt mehr von persönlichen Vorlieben ab. Der eine empfindet die raue Oberfläche eines Leinentuchs als angenehm, der andere findet dieses Material als unerträglich und bevorzugt lieber ein Spannbettlaken aus feinem Satin, welches sich weich und zart auf der Haut anfühlt. Nicht zu vergessen sind die saisonalen Vorteile der einzelnen Materialien. Wer im Sommer eine kühlende Wirkung bevorzugt, sollte zu Materialien wie Seide, Leinen oder dünne Baumwolle greifen. Für die kalte Jahreszeit eignen sich unter anderem Flanell, Biber oder Frottee, die eine wärmende Wirkung erzeugen und obendrauf noch kuschelig und weich sind. 

Aufpassen bei Größe und Felxibilität

Auch wenn ein Spannbettlaken flexibel sein sollte, wäre es ein Irrtum zu denken: Je flexibler, desto besser. Denn ein qualitativ hochwertiges Spannbettlaken verfügt zwar über einen flexiblen Gummizug. Aber zu flexibles Gewebe besitzt den Nachteil, dass die Maßangaben – üblicherweise an der Größe der Matratze orientiert – sehr stark schwanken können. Man sollte also darauf achten, dass ein Spannbettlaken flexibel ist, aber nicht übertriebenen Ausmaßen. Darauf ist es ratsam, auf das Material anzufassen und auf das eigene Gefühl zu vertrauen. 

Für Besitzer eines Boxspringbettes ist es außerdem ratsam auf die Steghöhe des Lakens zu achten. Ist dieser bei 30cm oder mehr, passt er auch wirklich auf das geliebte Bett.

Reinigung

Auch die Reinigung eines Spannbettlakens mit sollte einfach und unkompliziert sein. Ein qualitativ hochwertiges Spannbettlaken kann mit einem üblichen Waschgang gereinigt werden– bei bis zu 60 Grad Celsius. Sollten bei solchen Temperaturen schon Beschädigungen des Materials auftreten, handelt es sich um minderwertiges Material. Außerdem sollte es möglich sein, das Spannbettlaken ohne Problem in den Trockner zu geben. Gutes Material verträgt den Schongang eines Trockengerätes ebenfalls ohne Probleme. 

Schadstoffprüfung

Last but not least sollte man beim Kauf eines neuen Spannbettlakens sicherstellen, dass dieses auf chemische Schadstoffe geprüft wurde. Das wohl bekanntestes Siegel ist dabei das STANDARD 100 by OEKO-TEX®. An der Vergabe dieses Siegels erkennt man, dass ein Laken auch tatsächlich unbedenklich ist. Dabei orientieren sich die Experten des Unternehmens an der Europäischen Chemikalienverordnung. Dennoch fallen die meisten der geprüften Stoffe unter keinerlei gesetzliche Vorgaben, dürfen also aus juristischer Sicht in einem Bettlaken vorkommen. Gerade deshalb ist die garantierte Schadstoffprüfung ein wichtiger Indikator für die Qualität eines Spannbettlakens.

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